Sinn und Unsinn von Website-Templates

Website-Templates, also vorgefertigte Webseiten waren lange Zeit verpönt – und dennoch werden sie vielfach angeboten. Baukastensysteme, wie etwa bei 1&1, STRATO sowie der Telekom verfügbar, sind nichts anderes als Website-Templates, die in einem begrenzten Rahmen an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden können.

Lange Zeit waren solche Templates verpöhnt, eigentlich sind sie es immer noch. Viele Änderungen hat man nicht zu machen, im Endeffekt sehen alle diese Seiten irgendwie gleich aus. Das ist der größte Nachteil dieser vorgefertigen Designvorlagen.

Doch es ist auch sein größter Vorteil. Denn gerade in dieser schnellebigen Zeit, in der das Gehirn eines potentiellen Webseitenbesuchers innerhalb von Millisekunden entscheidet, auf einer Webseite zu bleiben, oder nicht, sind bekannte Muster ein großer Vorteil. Wenn beispielsweise die Navigation, das Logo oder die Struktur und der Aufbau der Webseite nicht auf einen Blick ersichtlich sind, entscheidet der Besucher häufig, lieber an anderer Stelle weiterzusuchen. Hier hat das Gehirn blitzschnell entschieden: Bis ich mich durch mir unbekannte Strukturen gearbeitet habe, nehme ich die zusätzliche Zeit in Kauf, ein Angebot zu finden, dass die gesuchten Informationen besser aufbereitet hat.

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Warum eine Webseite nicht mehr ausreicht

Webseiten – viele Unternehmen haben eine. Den wenigsten Unternehmen ist eine Webseite allerdings ein Nutzen.

Wer sich in bestimmen Branchen umsieht, wird schnell feststellen: mindestens die Hälfte aller Webseiten von mittelständischen Unternehmen sind so grauenhaft, dass sie besser gar nicht da wären.

Und dabei kann man diesen Unternehmen eigentlich gar keinen Vorwurf machen: Immerhin haben sie bereits den Weg ins Internet gefunden und sind somit revolutionärer als viele ihrer Konkurrenten. Doch trotzdem sind sie nicht auf aktuellem Stand. Denn das Internet entwickelt sich so rasant, dass das, was gestern noch gut war, heute schon veraltet ist.

Doch wer das Internet zu nutzen weiß, kann großen Nutzen daraus ziehen. Immer mehr wird über das Internet abgewickelt, erste Eindrücke und Informationen zu Unternehmen werden im Internet gesammelt. Sei es auf der Webseite des Unternehmens selbst oder in Social Media Portalen, auf welchen über das bestimmte Unternehmen gesprochen wird. Wer darauf ein Auge zu halten vermag, hat einen großen Vorteil.

Dieses Wissen ist nur noch nicht angekommen. Webseiten erstellen lassen, das sollte man nur dann in Eigenregie tun, wenn man wirklich weiß, was man macht. Das bedeutet, dass man nicht nur das Feld der tatsächlich Erstellung, sondern auch das der Optimierung überblicken kann. Und genau das ist der Punkt, an dem viele Unternehmen noch scheitern. Da wird Geld in die Entwicklung einer Webseite gesteckt – doch in die Optimierung, in die Eingliederung in das Internet, in die Vermarktung und in die Betreuung der sozialen Medien wird nicht investiert. Und damit verschenkt man sehr viel Potential.

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Die Startseite – Top oder Flop

Die Startseite eines Internetauftritts ist eine der wichtigsten Seiten. Denn jeder, der die URL des Webauftritts direkt eintippt, landet auf der Startseite. Und selbst Quereinsteiger klicken häufig die Startseite an, um von dort durch alle Unterseiten zu navigieren.

Was kann man also tun, um die Startseite so attraktiv wie möglich zu halten? Hier gibts bereits einige Tipps. Doch man kann noch mehr beachten!

Neben der Kernaussage der Startseite kann es sinnig sein, eine sogn. Tagline zu formulieren. Dies ist eine Aussage, die das Thema, den Inhalt des Webauftritts wiedergibt. Diese Tagline kann man beispielsweise im Header oder oben im Content-Bereich platzieren.

Wichtig ist es außerdem, dass der Besucher nicht scrollen muss, um die Inhalte der Webseite angezeigt zu bekommen. Denn was er nur durch scrollen sieht, kann er nicht auf den ersten Blick erfassen – und einen zweiten Blick gönnen sich viele Webseitenbesucher nicht.

Außerdem sollten einige Standards beachtet werden, damit sich jeder schnell zurecht findet. Das bedeutet: Links als solche erkennbar, Navigation oben horizontal oder links vertikal, Logo oben links.

 

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